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Uni Konstanz ist Hochschule des Jahres 2009

v.l. Marc Günther, Hanna Herrmann, Christian Schöpf, Prof. Dr. Rüdiger, Petra Borchert, Gerhard Kohl, Iris Reutter

"Nahezu optimal" hieß es in der Laudatio von Dr. Arne Göring, Vorstand des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh), als am Sonntagabend die Arbeit des Hochschulsports der Universität Konstanz im Rahmen der 104. adh-Vollversammlung in Hannover mit der Auszeichnung "Hochschule des Jahres 2009" geehrt wurde.

Der Hochschulsport der Universität Konstanz löst damit die Leibniz Universität Hannover als Titelträger 2008 ab und darf dadurch seine schon über viele Jahre erbrachten Leistungen im Breiten- wie im Wettkampfsport gewürdigt sehen. Warum die Wahl auf Konstanz fiel, wurde in der Laudatio deutlich, denn was der Hochschulsport Konstanz im Vergleich zu den großen Universitäten in Deutschland leistet, ist überaus beeindruckend:

  • Ein ausgezeichnetes Sportprogramm, welches in über 170 Kursangeboten Anfänger genauso wie Leistungssportler berücksichtigt.
  • Hervorragende Sportanlagen, die ständig modernisiert und erweitert werden wie aktuell das eigene Fitnesscenter Unimotion.
  • Ein innovatives und zugleich beispielhaftes Angebot an Schlüsselqualifikationen, bei denen die Studierenden neben ECTS-Punkten vor allem auch praktische und teamfördernde Maßnahmen erleben und erlernen.

Mit der Eurokonstantia und dem damit verbundenen Erwerb von Schlüsselqualifikationen, wird dem Hochschulsport eine Vorreiterrolle zu Teil, die wünschenswert für eine bundesweite Entwicklung ist.

Den größten Vorteil für den Konstanzer Hochschulsport griff Prof. Dr. Rüdiger in seiner Dankesrede vor Ort auf, denn "natürlich hat die Universität Konstanz das beneidenswerte Glück, schon von ihrer Lage her – unmittelbar am Bodensee und nicht weit von den Bergen gelegen – beste Voraussetzungen zum Sporttreiben zu bieten". Da aber alle noch so modernen Sportanlagen und innovativen Kursangebote nicht genügen, gilt der Dank für diesen Erfolg natürlich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, allen Trainerinnen und Trainern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


Silbermedaile für Julian Akich bei der EUC Taekwondo in Braga (POR)

Bei der ersten Taekwondo-Studen­teneuropameisterschaft (EUC)  im portugiesischen Braga gelang dem Konstanzer Studenten Julian Akich der Sprung aufs Treppchen. Im Finale angekommen unterlag Akich dem starken russischen Kämpfer Alexey Lukyanov. Julian Akich's Goldträume zerplatzen gleich in den ersten Sekunden seines Finalkampfes. Der Fuß des russischen Gegners Lukyanov traf ihn derart unvermittelt am Kopf, dass er dem späteren Geschehen kaum folgen konnte und mit deutlichem Punkterückstand die Silbermedaille erreichte.

Julian Akich studiert derzeit an der Universität Konstanz, die zugleich Partnerhochschule des Spitzensports und Pate des angestrebten Taekwondo Competence Centers (TCC) Friedrichshafen ist, Rechtswissenschaften und vertrat in der Herrenklasse bis 54 Kilogramm seine Hochschule und die deutschen Farben würdig.

Von der EUC Taekwondo 2009 kehrten die deutschen Starterinnen und Starter am 3. Advent mit drei Mal Gold, drei Mal Silber und ein Mal Bronze aus Braga zurück. „Damit ist uns ein toller Saisonabschluss gelungen, der alle im Team motiviert, nächstes Jahr noch einen drauf zu legen", resümiert der gebürtige Karlsruher Akich. Auch das Spitzensportförderprogramm der Uni Konstanz trägt seinen Teil zum Erfolgskonzept des allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh) bei. Durch das Engagement des Konstanzer Hochschulsportteams wird den aktuell sieben Spitzensportlern und –sportlerinnen im Förderprogramm der Universität Konstanz ermöglicht, die Kombination zwischen Hochleistungssport und Studium so erfolgsorientiert wie möglich zu gestalten.

 


Die Bodensee Gladiators sind die Sieger der Drei-Bälle-Nacht 2009

Das 36. Team hat sich auch noch gefunden und einen respektablen 9. Platz belegt.

Mit 35 starken Mixedteams startete die 12. Drei-Bälle-Nacht des Hochschulports. In der Vorrunde mussten die Teams wie in den Jahren zuvor sich in den Disziplinen Floorball, Volleyball, Basketball, Tischtennis und Tischkicker messen. In diesem Jahr neu war auch, dank einer Spende der „Uniliga“ aus Göttingen die sechste Disziplin Wii-Bowling. Die große Leistungsdichte machte sich auch nochmals bemerkbar, als im Anschluss an die Vorrunde, schon nach Mitternacht, die Teams „Barbalou“, „Omnimodo Victuri“ und „Just Günther“ ihre Startplätze für die Finalrunde per KO-Bowling ausspielen mussten.

In den Finalspielen mussten die qualifizierten Teams sich noch einmal in den Disziplinen Floorball, Volleyball und Basketball vergleichen. Den besten Start, untermalt vom neuen Hit - Universität frisst Seele - der Jungs von „Petershausen Park Rekords“ erwischten die „Bodensee Gladiators“ und die „Geilen Teile Revival“. Eindeutiger Sieger aber sind die „Bodensee Gladiators“, die mit drei Siegen aus drei Spielen den Titelträger der 11. Drei-Bälle-Nacht „Dachlatte die 13.“ ablösten. Auf den weiteren Medaillenplätzen folgten „Team Sexy“ (2.) und „Geile Teile Revival“ (3.).

Für die Teilnehmer endete die 12. Drei-Bälle-Nacht um kurz nach 02:00 Uhr in der Früh. Ein besonderer Dank nochmals an alle Helferinnen und Helfer, Schiedsrichter, Sanitäter und Verpflegungsmädels für ihren Einsatz bis in die frühen Morgenstunden.

An alle Teams: Wer seine Urkunde noch nicht bekommen hat, kann diese ab sofort im Büro des Hochschulsports abholen!

Achtung: Ab sofort ist die Bildergalerie zur Drei-Bälle-Nacht online. Vielen Dank an unseren Fotografen Jespah Holthoff.

Download: Endstand 12. Drei-Bälle-Nacht


Fünf Hochschulsportmannschaften beim Nikolausturnier in Münster

Vom 03. – 05. Dezember veranstaltete der Hochschulsport der  Universität Münster die 46. Auflage des traditionsreichen Nikolausturniers.  Auch in diesem Jahr waren wieder Sportler und Sportlerinnen der Universität und HTWG Konstanz in Münster zugange. Mit insgesamt fünf Mannschaften (Handball Mixed, Lacrosse Damen und Lacrosse Herren) war der Hochschulsport der Universität Konstanz bestrebt an die Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen.

Die Handballer waren mit insgesamt drei Teams, leider in einer Gruppe vertreten. Nach der Vorrunde am Freitag schaffte es immerhin ein Team in die KO-Runde, während die beiden anderen Mannschaften unglücklich als Gruppenvierter und Gruppenfünfter ausschieden. Nach hartem Kampf und einem anstrengenden und Kräfte zehrenden Finale musste man sich am Ende nur dem Team der Universität Münster geschlagen geben. So konnte zumindest der hervorragende zweite Platz vom Vorjahr verteidigt werden.

Beide Lacrosse Teams nahmen dieses Jahr zum ersten Mal am Nikolausturnier teil und für die noch jungen, unerfahrenen Teams war dies eine gute Gelegenheit Wettkampfluft zu schnuppern und Erfahrungen zu sammeln. In einem starken Teilnehmerfeld kamen beide Lacrosseteams leider nicht über die Vorrunde hinaus.